Der Sport
Modellsegelyachten sind keine herkömmlichen Segelschiffs-Modelle, sondern Hightech-Sportgeräte. Unser Sport wird weltweit ausgeübt. Die Wettkämpfe (Regatten), werden in den verschiedensten Bootsklassen durchgeführt. Das Regelwerk entspricht im Wesentlichen dem der "Großen Yachten".
Bootsklassen
In Deutschland werden überwiegend vier verschiedene internationale Bootsklassen gesegelt.
Die "E-Klasse“ Klasse mit einer maximalen Rumpflänge von einem Meter und einer Segelfläche von 0,5 qm.
Die "Marblehead-Klasse" (M) mit einer Rumpflänge von 127 cm und einer Segelfläche von 0,516 qm.
Die "Ten-Rater" Klasse (10R) bei der sich die Rumpflänge nach einer Vermessungsformel im Verhältnis zur Segelfläche errechnet.
Verbreitet hat sich auch die Micro Magic Klasse. Das Boot ist im Prinzip nichts anderes als eine verkleinerte Version der gängigen RC-Regattayachten aus der M oder E-Klasse.
Die Steuerung unserer Boote erfolgt über Funksignale, wobei die Ruder und Segelverstellung mittels sog. "Servos“ und einer Segelwinde erfolgen. Die proportional von den beiden Steuerknüppeln ausgehenden Befehle erlauben äußerst präzise Manöver. Zu einem Boot gehören natürlich auch die vorgeschriebenen Segel. Um einen immer optimalen Antrieb zu haben, sind mindestens drei komplette Riggs erforderlich.
